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Wohntrend Scandinavian Design – Schlichtes Möbeldesign

Wohntrend Scandinavian Design - schlichtes Möbeldesign für einen Clean Chic, der begeistert

Wilde Farbmixe und tollkühne Formen suchst Du beim Scandinavian Design vergebens. Vielmehr sind es die vollendete Zurückgenommenheit und klaren Linien, die skandinavische Möbel aus der Masse hervorstechen lassen. Wie genau sich der Trend, skandinavisch zu wohnen, entwickelte und was Du beachten solltest, um ihn stilecht zu realisieren, zeigt Dir der folgende Überblick zur Faszination Scandinavian Design.

Scandinavian Design - ein Blick in die Geschichte

Wie der Name es schon verrät, kommt der angesagte Möbelstil aus dem hohen Norden. Dänemark und Schweden, aber auch Norwegen und Finnland gelten als Wiege dieses Wohntrends. Bereits Mitte des vergangenen Jahrhunderts - etwa um 1950 - haben sich das erste Mal typisch skandinavische Möbel etabliert. Sie gehen zurück auf die renommierten Architekten Alvar Aalto aus Finnland und Arne Jacobsen aus Dänemark, die sich bereits in den 1930er Jahren mit einer speziellen Formensprache beschäftigten. Ein Instrument, mit dem sich das Design aus dem Norden zum anerkannten skandinavischen Möbel etablieren konnte, war der Lunning-Preis. Im Zeitraum 1951 bis 1970 wurde er an überragende Designer Skandinaviens verliehen und verhalf dem heutigen Scandinavian Design zu seiner Anerkennung.

Besonders in der Zeit nach dem Krieg waren viele Menschen auf Möbel angewiesen, die ihren Zweck erfüllten und zu einem geringen Preis erhältlich waren. Damals waren es insbesondere kostengünstige Werkstoffe und eine hohe Produktionsfrequenz, die dem Scandi-Style zu steigender Beliebtheit verhalfen. Die finanziellen Mittel, die bis ins 20. Jahrhundert in Nordeuropa den Menschen zur Verfügung standen, waren gering, so dass auch Dekorationen, wie wir sie heute kennen, lange Zeit überhaupt keine Rolle spielten. Skandinavische Möbel trafen schon damals genau den Nerv dieser Zeit und waren darauf ausgerichtet, den Menschen trotz der wirtschaftlich einfachen Verhältnisse ein schönes Leben zu ermöglichen. In anderen Teilen Europas verhielt es sich anders. Dort herrschte bei einem Großteil der Bevölkerung die Meinung vor, dass ein reichhaltiges Wohndesign mit einem hohen Intellekt gleichzusetzen sei.

Hinzu kam, dass sich in den 1930er Jahren die politischen Einflüsse in Skandinavien auf das Leben in der Stadt und auf dem Land auswirkten. Dies ging mit einem regelrechten Bau-Boom einher und Architekten erhielten den kreativen Raum zu neuen Konzepten. In dieser Zeit setzte sich der Gedanke der Funktionalität durch und bestimmte fortan die nordische Möbelindustrie. Heute präsentiert sich das Scandinavian Design mit hochwertigen Materialien. Vor allem Designer haben sich darauf spezialisiert, skandinavische Möbel mit zeitgenössischen Kreationen in Szene zu setzen.

Schlichte Formen, natürliche Farben und exklusive Werkstoffe - skandinavisch wohnen in der heutigen Zeit

Skandinavische Möbel zeichnen sich heute maßgeblich durch die Verwendung von Echtholz wie Kiefer, Fichte oder Birke und Stoffe wie Leinen, Baumwolle sowie Leder aus. Holz formiert sich zu klaren Linien und ist typischerweise sehr hell. Wenn Du skandinavisch wohnen möchtest, hast Du die Möglichkeit, mit dezenten Farben zu spielen. Dazu zählen Naturtöne wie Grün oder Braun, aber auch Pastellfarben wie Rosé oder Mauve, die mit einem pudrigen Touch kommen. Das typisch nordische Hygge-Gefühl - Gemütlichkeit und Naturverbundenheit auf einem neuen Level - steht im Fokus des Scandi-Trends und repräsentiert skandinavische Möbel.

Der Zugang zu skandinavischem Möbel soll mit den minimalistischen Designs vielen Menschen möglich gemacht werden. Skandinavisch Wohnen bedeutet auch, dass sich einzelne Möbelstücke hervorragend miteinander kombinieren lassen. So kannst Du unter anderem eine skandinavisch designte Kommode mit einem Regal im Scandi-Look kombinieren. Die Liebe zur Natur ist vor allem in den Materialkombinationen aus Holz und Metall sichtbar.

Auch in Sachen Dekostücke sind deutlich die organischen Einflüsse aus der Natur zu erkennen. Elemente des Waldes - in Material und Farbe - spielen hierbei eine ganz besonders große Rolle. So sind z. B. bei Stühlen die Beine meist rund designt und erinnern somit an die runde Form eines Baumstammes. Damit diese nicht so schwerfällig wirkt, sind die Formen meist leicht auslaufend gearbeitet. Auch Winkel, die über die klassischen 90° hinaus geöffnet sind, lockern das gesamte Erscheinungsbild deutlich auf. Insgesamt gewinnt im skandinavischen Einrichtungsstil der klassische Purismus die Oberhand und beweist, dass weniger auch beim Möbeldesign letztlich mehr ist.

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Veröffentlicht in Trends

Veröffentlicht am 26/03/2021 10:59:05
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